EnBW: Prozess um Pensionszahlungen vertagt

Veröffentlicht am 08.08.2009 in Presseecho

Rebmann: Fall Claassen offenbart generelles Gerechtigkeitsproblem

Für den SPD-Bundestagskandidaten Rebmann zeigt sich am Fall Claassen ein generelles Gerechtigkeitsproblem in der Gesellschaft. Rebmann in einem Interview mit dem SWR: "400 000 Euro jährlich für Utz Claassen, dass kostet in 18 Jahren bis zu seiner Rente die EnBW insgesamt sieben Millionen Euro. Davon können normale Rentner nur träumen“.

Der Prozess um die Pensionszahlungen des ehemaligen EnBW-Chefs Utz Claassen ist in dieser Woche vertagt worden. Bis Oktober haben beide Parteien Zeit, sich außergerichtlich zu einigen. Das üppige Vorruhestandskissen wird von beiden Parteien nicht bestritten. Die Führung von EnBW hatte die Verträge mit ihrem Vorstand jedoch so unklar formuliert, dass nun vor Gericht darüber gestritten werden muss, wie viel die EnBW tatsächlich zahlen muss. Dies hängt maßgeblich von Claassens neuen Einkünften ab, welche verrechnet werden sollen. Die EnBW hat die Zahlungen von jährlich rund 400.000 Euro Anfang des Jahres eingestellt.

Rebmann betonte, es sei ein Problem, dass eine ganze Reihe von Managern meinten, sie könnten sich Vorstandsbezüge und Ruhestandsgehälter zuschieben wie sie wollten: "Da ist die Gesellschaft aufgefordert. Das ist nicht nur ein Problem Claassen. Das ist ein generelles Problem, dass hier eine ganz bestimmte Bevölkerungsschicht- oder gruppe meint, sie können sich bedienen, wie sie wollen", so Rebmann.

Landesschau vom 06.08.09, SWR-Fernsehen in Baden–Württemberg

 
 

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